Ein Krankenversicherungssystem, das den Regeln der sozialen Marktwirtschaft entspricht

Jahr: 2014

Antrag:

Ein Krankenversicherungssystem, das den Regeln der sozialen Marktwirtschaft entspricht

Beschluss:

Die Jungen Liberalen Starnberg setzen sich dafür ein dass:

  1. Versicherungen Tarife mit Leistungen und Preisen selber bestimmen und anbieten dürfen. Es muss jedoch eine durch den Staat festgelegt Grundversorgung gerwährleist sein. (Minimalversicherung)
  2. Patienten immer die Kosten der Behandlung offen gelegt werden.
  3. Versicherungen nicht durch den Staat subventioniert werden.
  4. Keine Ausgleichszahlungen zwischen Versicherungen stattfinden.

Begründung:

Zu 1)

  • Es entsteht echter Wettbewerb zwischen den Krankenkassen.
  • Patienten müssen nicht für Leistungen zahlen, die sie nicht in Anspruch nehmen wollen.
  • Niemand fällt der Allgemeinheit zur Last, weil seine Versicherung notwendige Behandlungen nicht bezahlt.
  • Keine Zweiklassenmedizien mehr, die zwischen privat und gesetzlich Versicherten unterscheidet.

Zu 2)

  • Patienten können dadurch die Wirtschaftlichkeit von den Leistungen der Ärzte selber beurteilen und den passenden Arzt danach auswählen. Dadurch entstehen dem System weniger Kosten.
  • Patienten können Fehler oder Betrug bei den Abrechnungen der Ärzte aufdecken, da nur sie selbst wissen, welche Behandlungen tatsächlich vorgenommen wurden.

Zu 3)

  • Die Allgemeinheit zahlt dann nicht mehr für die Versicherung einer Minderheit.

Zu 4)

  • In einem marktwirtschaftlichen Krankenversicherungssystem werden gut wirtschaftende Versicherungen nicht bestraft.
  • Schlecht wirtschaftende Versicherungen werden gezwungen, effizienter zu arbeiten.